Unser Ziel war es die Ostküste zu erreichen. Das haben wir geschafft aber unser Rückflug wird von Boston abgehen, also müssen wir noch einige Kilometer hinter uns bringen. Von Ashleys Großonkel nehmen wir die Bahn nach Washington DC. Innerhalb einer Stunde sind wir da und machen uns auf den Weg zu Cody, einem Freund von Ashley, bei dem wir Übernachten dürfen. Anschließend gehen wir zur "National Portrait Gallery", um wie der Name schon sagt Portraits anzuschauen. Die Galerie ist Teil der Smithsonian Institution, die um die 18 Museen und Gallerien betreibt, von denen wir während unseres DC-Aufenthaltes auch einige anschauen wollen. Doch durch unser fantastisches Zeitmanagement schaffen wir es genau eine einzige Austellung anzuschauen, bevor wir uns langsam aber sicher Richtung Heimat bewegen müssen, denn es ist Independence Day und wir treffen uns mit Codys Freunden zu Pizza, Bier und Feuerwerk.
Die Amerikaner feiern an diesem Tag ihre Unabhängigkeit von den Briten, die wiederum mittlerweile ihren eigenen Unabhängigkeitstag feiern möchten. Welch Ironie. Auf dem Weg zu Cody wollen wir noch am Weißen Haus vorbei aber die komplette Stadt ist abgeriegelt. Überall wimmelt es von Polizisten. Wir finden keinen Weg und es fängt an zu regnen. Zeit für eine Eis-Pause. Die Eisdiele, die wir finden, werden wir aber nicht so schnell ein weiteres Mal besuchen, denn für zwei Waffeln Eis verlangt der Herr, ohne mit der Wimper zu zucken, um die 13 Dollar. Und nein wir haben keine 13 Kugeln bestellt. Na ja, unser teures 08/15 Eis schlotzend geht es heimwärts und wir freuen uns auf das baldige Feuerwerk.
Mit Pizza und Bier im Anschlag machen wir uns auf den Weg zu einem erhöhten Park, damit wir auch nichts vom Spektakel verpassen. Das Bier natürlich verstecken, denn Alkohol in der Öffentlichkeit trinken ist verboten. Das Feuerwerk versteckt sich aber ebenfalls, denn im Park stehen mehrere Hundert Menschen und belagern die einzige Treppe von der aus man etwas sieht. Während das Himmelszelt sich unter lautem Krach in verschiedenen Farbtönen zeigt genießen wir unsere Pizza und genehmigen uns den einen oder anderen vorsichtigen Schluck Bier, gleichzeitig wandern die Augen über den Rand der Bierdose um Ausschau nach Polizisten zu halten.

Lebenserhaltende Maßnahmen im Bus. Foto: Ilkay

Am nächsten Morgen nehmen wir den Bus nach New York City. Auf die Toilette gehen ist auf solchen Busfahrten ein kleines Abenteuer. Schon auf dem Weg nach hinten stinkt es ekeleregend. In der Kammer des Schreckens muss man die Luft anhalten und darf nichts anfassen, während der Bus holprig über den Freeway brettert. Die eigene Zielgenauigkeit kann man hier unter Beweis stellen, denn man muss auf ein sich bewegendes Ziel scheißen schießen.
Wir kommen in Chinatown an und machen uns direkt auf den Weg nach Brooklyn, wo wir übernachten werden. 31 Dollar für eine Woche NYC Nahverkehr. Sehr fair! Unsere Zieladresse befindet sich in einem industriellen Gebiet. Keine Wohnhäuser weit und breit. Es ist heiß und die Luft ist verdammt feucht. Als wir vor einem riesigen Fabrikgebäude stehen melden wir uns bei unserem Kontakt. Das ist auf jeden Fall die Adresse. Naja mal schauen. Nach ein paar Minuten öffnet sich eine der Türen und ein bärtiger Typ mit langen Haaren steht barfüßig vor uns. Das ist Russel, unser Gastgeber. Er führt uns nach oben, Treppe für Treppe erklimmen wir das Fabrikgebäude und laufen durch lange, leere Gänge. Er erzählt uns, dass er sich hier mit anderen Künstlern niedergelassen hat. Mehr oder weniger illegal, da in einer aktiven Fabrik keine Wohnflächen angeboten werden dürfen. Wir werden mit offenen Armen empfangen, Russel und seine Mitbewohner sind unglaublich. In einem der oberen Stockwerke haben sie sich in einem riesigen Raum eingerichtet. Dieser ist in der Höhe geteilt. Jeder der Künstler hat im unteren Bereich ein Atelier und darüber einen Wohnbereich. Hinter den Ateliers befindet sich, auf voller Höhe (circa sieben Meter), ein Raum mit Hängematten, Sofas und einer riesigen Fensterfront. Das Dach des Gebäudes ist begehbar und wir bekommen eine wunderschöne Aussicht auf die Skyline von Manhattan. Aber seht selbst.

Blick von Brooklyn nach Manhattan. Foto: Ilkay

Diese Nacht werden wir wenig schlafen, denn die Fensterfront und das heiße, schwüle Wetter haben zur Konsequenz, dass wir bei 30°C und extrem hoher Luftfeuchtigkeit nächtigen müssen.
Mittlerweile ist Friedis Freund Max in NYC eingetroffen.
Die zweite Nacht wird noch schlimmer. Wir schwitzen beim Schlafen, Ashley duscht um 6 Uhr morgens um anschließend wieder zu schwitzen. Keine Chance, es ist zu heiß. Und so wahnsinnig cool dieser Ort auch sein mag, es ist einfach unerträglich heiß. Ashley und ich suchen uns leider eine neue Unterkunft, Max und Friedi sind schon woanders untergekommen. Irgendetwas mit Klimaanlage wäre super.
Wir landen in Sunset Park, Brooklyn, nennen es aber China, denn niemand spricht Englisch unter den hier ansässigen Asiaten. Die meisten Schilder an Gebäuden sind mit chinesischen Schriftzeichen gesäumt, lateinische Lettern kann man an zwei Händen abzählen. Ich schätze mal, dass Läden und Restaurants einen englischen Namen anmelden müssen, zumindest steht an den meisten etwas lustiges auf Englisch wie "Good Good Chinese Food Inc.", "Lucky Chinese Restaurant", "You Fresh Mart Inc.". Unser majestätisches Domizil für die nächsten Tage ist vielleicht vier Quadratmeter groß, besitzt ein Stockbett, einen Minitisch und das allerwichtigste, eine Klimaanlage. Passt!

Platz im Überfluss. Foto: Ilkay

Ashley und ich fühlen uns wohl in unserem neuen Heim, zum Schlafen reicht es und tagsüber sind wir sowieso unterwegs. Wie sich herausstellt, werden auch andere Zimmer im Haus vermietet und ein junges Mädchen passt in einem Raum neben uns auf Kleinkinder auf. Das Viertel kann ich jedem empfehlen. Das Essen ist sehr günstig im Vergleich zu Manhattan und richtig gut, die Menschen sind sehr nett und versuchen uns über alle Sprachbarrieren hinweg zu helfen. Das war nämlich kein Witz mit dem fehlenden Englischkenntnissen. Wir befinden uns in einer Parallelgesellschaft.

Frisches aus dem Meer gibt es jeden Tag auf dem Markt. Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Friedi hat sich dazu entschieden mit Max zurück nach Deutschland zu fliegen, also genießen wir die letzten gemeinsamen Tage in NYC. Wir besuchen das "Museum of Modern Art", kurz MOMA, laufen durch Manhattan und entdecken ein paar ziemlich coole Ecken. Green Line, gefühlt die einzige Grüne Fläche im südlichen Teil Manhattans und dem ganzen Beton. Es ist eine ehemalige Strecke der Metro, die über der Straße entlangläuft und bepflanzt wurde. Bäume, Gras, Gebüsche, Sitzflächen, Liegewiesen.

Blick aus MOMA. Foto: Ilkay

Green Line. Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

In NYC merke ich, dass mich das ganze Wandern in der Abgeschiedenheit doch beeinflusst hat. Ich mag Großstädte aber Manhattan ist mir irgendwie (zu diesem Zeitpunkt) zu anstrengend. Es ist laut, hektisch, rastlos. Vor allem die Lautstärke stresst mich sehr. So sehr, dass ich schlechte Laune bekomme und ruhigere Orte aufsuchen möchte. Die Wüste. Im Nichts stehen und nichts hören außer die Stimme in deinem Kopf. Die Berge. Den sich zusammendrückenden Schnee unter deinen Schuhen und bleibst du stehen, dann pfeift nur der Wind. Auf dem Gehsteig ist kein Platz zum Stehenbleiben, die Menge schiebt dich weiter. Der Gestank des Mülls ist allgegenwärtig, er durchflutet jede Straße. Die schwül-heiße Luft trägt ihren Teil dazu bei.

Foto: Ilkay

Die letzten fünf Monate haben Friedi und ich jede Minute zusammen verbracht. Und ich meine wirklich fast jede Minute. Ob wir wollten oder nicht. Nicht einmal Ehepaare machen so etwas. Zeit für sich selbst hat man für einen kurzen (bei mir etwas längeren) Zeitraum, wenn man mal muss. Man kann mit etwas Abstand zueinander laufen aber spätestens abends liegt man wieder Schulter an Schulter im Zelt. Und es funktioniert. Es gab Höhen und selbstverständlich auch Tiefen. Wie das halt so ist wenn man über fünf Monate jede Minute, jede Sekunde teilt. Teilen ist hier besonders wichtig. Man teilt alles. Das Zelt, das Essen, das Gewicht, die Zeit, die Kraft, den Moment, die Gedanken. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Wanderschwester Friedi, die meistens den Kochlöffel geschwungen hat und mich in anstrengend Zeiten aushalten musste.
Und jetzt trennen sich unsere Wege. Einfach so.
"Tschüss. Guten Flug! Grüß mir die Heimat." -"Viel Spaß und pass auf dich auf." Noch eine Umarmung und Team Eastcoasttogo geht vorerst getrennte Wege.

Appalachian Trail

Für Zwölf Dollar nehmen Ashley und ich uns einen Bus ins Landesinnere. Bear Mountain im Bear Mountain State Park, NY. Nach unserer Ankunft erkunden wir uns in der Herberge nach Übernachtungsmöglickeiten und der Umgebung. Der Appalachian Trail, den Friedi und ich eigentlich laufen wollten, befindet sich genau hier. Ash und ich wollen dem Trail nordwärts folgen und ihn irgendwann gegen Osten verlassen um nach Boston zu kommen aber vorerst laufen wir den Trail südwärts um den Bear Mountain zu erklimmen und dort zu übernachten. Herbergen braucht doch niemand. Nach einer anstrengenden Besteigung (dieses feuchte Wetter hey!) werden wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Wie grüne Sanddünen ersteckt sich der Wald in allen Himmelsrichtungen um uns herum. Wenn man genau hinschaut, auf dem dritten Foto unterhalb dieses Abschnitss, sieht man zwischen den zwei rechten Hügeln die 80 Kilometer entfernte Skyline NYCs.
Für unseren Zeltplatz habe ich eine Stelle zwischen den Bäumen, etwas abwärts, ausgemacht. Ashley hat eine Hängematte für zwei Personen mit Moskitonetz dabei. Diese hängen wir zwischen zwei Bäume, die am Abhang stehen und genießen den Sonnenuntergang.
HÄNGEMATTEN SIND DER WAHNSINN!

Ashley. Foto: Ilkay

Hudson River. Foto: Ilkay

Grüne Dünen und die Skyline von NYC. Foto: Ilkay

Wieder nordwärts geht es den Bear Mountain hinunter und über den Hudson River, immer dem Appalachian Trail entlang, den man auch nur schwer verlieren kann, denn jeder zweite Baum ist durch ein sogenanntes "White Blaze" gekennzeichnet. Ein weißer Streifen. Wo Friedi und ich auf dem American Discovery Trail tagelang durch Wälder geirrt sind, da Kartenmaterial und GPS versagt haben, findet hier auch ein Blinder zum Ziel. Es gibt sogar ein Buch, das präzise Wasserstellen, Zeltplätze, Höhenmeter und Entfernungen bereitstellt. Die Bibel der AT-Wanderer wie uns ein Wanderkollege erzählt. Apropros Wanderer. Nach einem Tag auf dem AT haben wir schon um die fünf getroffen, wohingegen wir in ganzen fünf Monaten gerade einmal zwei Wanderer auf dem ADT entdeckt haben.

Brücke über den Hudson River. Foto: Ilkay

Ashley auf dem AT. Foto: Ilkay

AAAHHHH. Foto: Ilkay

Die AT-Bibel. Foto: Ilkay

Seit Missouri ist das Wetter schwül aber hier in der Nähe der Küste ist es die Hölle. Ich bin nicht hitzeempfindlich aber hier läuft mir die Soße herunter. Man ist nur am schwitzen und Wasser nachtrinken. Wenn ich könnte, würde ich den ganzen Tag kalt duschen. Lieber laufe ich bei -15°C über die Rockies oder in der trockenen Hitze der Wüste durch Nevada. Hier ist es so feucht, dass mein Rucksack sogar nass ist von der Umgebungsluft und nicht trocknet.
Nach einigen Tagen entscheiden wir, dass wir den AT verlassen und uns gen Osten fortbewegen. Teilstrecken auch per Anhalter. Von Motivation kann nicht die Rede sein. Wir werden von Platzregen überrascht und die extrem schwüle Luft hat auch nichts anderes zu tun als zu nerven.
Oft passieren einem die besten Dinge, wenn man es am wenigsten erwartet. Wenn man denkt, dass alles für die Katz ist, wenn das Wetter einen im Stich lässt, wenn man keinen Schlafplatz findet, wenn man in einer üblen Gegend landet, wenn man müde und ausgelaugt ist. In Bethel, Connecticut schlage ich vor, als wir eine Bushaltestelle passieren, dass wir den Bus in die nächste Stadt nehmen. Madame legt jedoch Veto ein. "Na gut, dann laufen wir halt weiter.", sage ich mir. Keine 50 Meter weiter ruft Ashley: "Look, a German restaurant!"

Old Heidelberg. Foto: Ilkay

"Old Heidelberg" Meine Augen fangen an zu leuchten. "Die haben bestimmt richtiges Bier und Brot!", denke ich mir. "Bitte, bitte, bitte." Entschieden und motiviert laufen wir zur Eingangstüre. Drinnen brennen Lichter. Türe verschlossen. "NEIN!" Neben dem Biergarten ist eine weitere Türe, diese lässt sich öffnen. "YES!" Ein junger Mann öffnet uns die Türe und fragt was wir wollen, eigentlich machen sie erst wieder gegen Abend auf. "Just a cold german beer." Kein Problem, wir sollen Platz nehmen. Innen ist alles wie in einem klassischen bayerischen Restaurant eingerichtet. Holzeinrichtung, karierte Tischdecken und so weiter. Jetzt kommt der abgefahrene und kitschige Teil. Es läuft Blasmusik. HO-LY SHIT! Ich habe mich in meinem Leben noch nie so über Blasmusik gefreut. Auf der Karte bleibe ich beim Augustiner hängen und bestelle gleich eins für Ashley mit, damit sie auch mal gutes Bier trinken kann. Sieben Dollar für eine 0,33 Flasche. Eeeegal. Der junge Mann, circa Anfang 30, stellt sich als Alex vor und fragt wohin wir reisen und wo wir heute übernachten. Wir suchen eigentlich nur einen Wald um mal wieder illegal unser Zelt aufzuschlagen aber perfekt wäre noch ein kleiner See, in dem wir baden und vielleicht für ein paar Tage entspannen können. Gelächter. Träum weiter Ilkay.
"I have something for you, but we have to leave soon. You can stay at my place." Bier geht auf's Haus und wir gehen natürlich mit. Alex lädt uns zu sich nach Hause ein. Ein sein Haus. In sein Haus am See. HO-LY-SHIT! Schuhe aus und baden. Für immer.

Blick von der Terasse zum See. Foto: Ilkay

Ashley auf einem SUP. Foto: Ilkay

Foto: Ilkay

Vom Wohnzimmer zum See. Foto: Ilkay

Die nächsten drei Tage sind wie im Himmel. Wir lernen Alex Freunde kennen, es gibt eine Grillparty, wir gehen aus, ich esse zum ersten Mal gute Pizza in den Staaten, Alex zeigt uns die Gegend, wir gehen jeden Tag im See planschen, liegen faul in der Sonne und es gibt weiche Aufbackbrezeln. Ich will diesen Ort und die Menschen nicht verlassen.

Foto: Ilkay

Alex. Foto: Ilkay

Ashley. Foto: Ilkay

Da Alex seine Eltern in ihrem Urlaub besucht und uns das näher an Boston bringt, fahren wir bei ihm mit. Er lässt uns an einem Campingplatz raus und wir verabschieden uns. Wie schnell Menschen einem doch ans Herz wachsen. Verrückt. Und schön.

Lincoln Woods State Park. Foto: Ilkay

Ashley und ich bleiben eine Nacht auf dem Campingplatz. Am nächsten Tag laufen wir an einem Highway entlang. Vor uns hält ein Auto an, ohne dass wir auf uns aufmerksam gemacht haben und eine Frau in enger Sportbekleidung steigt aus. "Normally I would never stop but nobody ever hikes on this highway." Sie fährt uns einige Meilen und schlägt uns vor ans Meer zu gehn. Dann lässt sie uns weitab von unserer Route am Strand raus. Na ja, hier haben wir einen Strand und eine Bushaltestelle. Hoffentlich fährt ein Bus nach Providence, Rhode Island. Aber erst mal abkühlen.

In Providence couchsurfen wir bei einer merkwürdigen Katzenlady, wo wir uns nicht sicher sind ob sie uns in ihrem Haus haben will oder nicht. Anschließend laufen wir zum Lincoln Woods State Park wo wir wildcampen. Auf dem Weg laufen wir durch ein ärmeres Viertel und kommen in einen Supermarkt, in dem viele Kinder umherspringen. Sie entdecken uns direkt am Eingang, belagern uns während unseres kompletten Einkaufs und lochern uns mit Fragen. Die wenigsten von ihnen waren jemals wandern, geschweige denn campen. "Where do you sleep?" "What do you mean you don't have a house?" "Where do you poop?"

Nach unserer Nacht im Wald bewegen wir uns wieder zurück nach Providence zu anderen Couchsurfing Gastgebern in Providence, mit denen wir bei einer Wanderung teilnehmen. Die Wanderung führt zu einer Denkmalstätte im Wald, wo im Zweiten Weltkrieg die amerikanische Luftwaffe das einzige Flugzeug über amerikanischem Boden verloren hat.

An diesem Mast hing schon das eine oder andere Plakat. Foto: Ilkay

Die Supermarktkinder und Ashley. Foto: Ilkay

Auf dem Weg zum State Park. Foto: Ilkay

Wie ihr seht, ein großes Hin und Her aber am nächsten Tag fährt uns unser wunderbarer Gastgeber zum Bahnhof und so schaffen wir es nach Boston. Hier verbringen wir die letzten Tage einer Reise, die vor einem halben Jahr begonnen hat. Ein halbes Jahr voller Abenteuer. Die Erlebnisse in Kalifornien, aus der Wüste oder den Rockies kommen mir so unwirklich vor. So weit entfernt. OK, es sind auch 4300 Kilometer Luftlinie von Oakland, CA nach Boston, MA aber irgendwie kann ich es nicht glauben, das alles erlebt haben. Dort gewesen zu sein. Aber die Fotos beweisen es. Ich muss sie mir selber angucken um daran zu glauben. Es fühlt sich an, wie wenn man morgens aufwacht und sich nicht sicher ist ob es ein Traum war oder nicht.

Boston. Foto: Ilkay

Boston. Foto: Ilkay

Boston. Foto: Ilkay

Ende

PS: Ich habe dieses Mal auf dem Rückflug keinen "extra security check" bekommen.
PPS: Tut mir leid, dass dieser Eintrag so lang geworden ist. Danke fürs Lesen.

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